Schlacht um Holgoria
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Wir sehen uns bei Teil 2 wieder: Blutbrueder !

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Kapitel 18: Ende des Schreckens

 

Rasch war das Heer gesammelt und die überlebenden Emolyten zusammen getrieben. Man beschloss kurzerhand, sie nicht zu töten, sondern sie zu skalpieren. Ein Ritzer ohne Haupthaar war seiner Ehre beraubt und musste den Rest seiner Tage in Schande fristen. Dann wurden sie unter Schimpf und Schande in alle Winde gejagt. So beschlossen es Chrix und Sabber, Sven war zu sehr damit beschäftigt, sich als Wundertäter und Held des Volkes feiern zu lassen.

In der Burg selbst gab es kaum noch Widerstand, Orkus von Mordoria wurde unter harter Gegenwehr und lautstarkem Protest auf den Hof geschleift und öffentlich enthauptet. Die einstigen Träger der Hängematte, Innina, der Halbling Michel Li, Jagson und Ram Nip wurden zwar als Feinde des Reiches angeklagt, letztendlich jedoch ließ man sie frei, da man doch davon ausgehen konnte, dass sie dem Henker aus reiner Furcht Gehorsam geschworen hatten.

Der Wackenhausener erfuhr, dass er der Letzte seiner Art war, und sah sich dem Ernst des Lebens gegenüber. Er entsagte dem Trunk, und wurde schließlich irgendwo ein ehrlicher Kirschner, wie man später hörte.

 

Sir Toby allerdings erwischte man auf der Flucht, man band ihn bauchlängs auf eine Bank, und es war Chrix, der ihn fein und sauber um sein Haupthaar erleichterte. Er war der einzige Gefangene, den die Zitadelle nach der Schlacht um Holgoria machte.

 

Ben Espanol war also gerächt worden. Von Kollomon jedoch fehlte jede Spur…

 

Die Verwundeten lud man auf Karren und brachte sie ins nächste Lazarett. Die Toten der Exilanten und Ritzmich-Ritter schichtete man aufeinander und verbrannte sie, die gefallenen Ironistren jedoch ließ man liegen, niemand wollte sich einen Bruch heben.  Die Krähen würden ihre Freude an dem schaurigen Festmahle haben.

Auch den Helden wurde ein Festmahl zuteil, wenn auch Jennyhamster am Spieß nicht zu den Leibgerichten der Holgorianer zählten. Denn von ihnen waren die meisten Gefallenen des Feindes. Und so feierte man in der einstigen Burg des Schreckens ausgelassen und voll Frohsinn.

 

Als neuer Herrscher bot sich Jagson an, zu seiner Seite fand sich eine Maid aus den Südlanden, die jedoch anfänglich große Probleme mit der Heimatsprache hatte. Der neue König selbst kümmerte sich fast mehr um seine blonde, hinreißende Mätresse, als um die Herrschaft Holgorias, und so übernahm letztendlich Sven das Amt des neuen Papstes.

Sven ließ sich tagelang feiern, er ließ sogar den Geist-der-Bäumchen mitten auf den Holgersplatz vor dem Holgersdom pflanzen. Er ernannte Sabber zum Hofzauberer, Chrix wurde Heerführer und Kriegsheld von Holgoria, und schließlich erwies mal der Spielgruppe Rammelstein die höchsten Ehren. Sie zogen allerdings weiter in die Lande.

 

 

So hatte Holgoria einen neuen, großzügigen König, einen neuen Papst, die Schreckensherrschaft der Emolyten war gebrochen. So lebte das Volk in Glück und Wohlstand…




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