Schlacht um Holgoria
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Wir sehen uns bei Teil 2 wieder: Blutbrueder !

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Kapitel 11: Hexentanz

 

„Los! Das ist unsere Chance!“ zischte der Teufelshamster und wollte losspringen, um den Gefährten zu folgen. Doch sie wurde jäh von einer unsichtbaren Hand gepackt und in die Deckung des Dickichts zurückgeworfen. Es war Deppish Wonda, die gemeine Hexe.

Dem Todesblick des Nagers standhaltend sprach sie: „Ish sage, wann wir zuschlagen, ist das klar! Schweigt, Gewürm!“ Ihr düsteres Gefolge, bestehend aus jenem Riesennager, einer Prinzessin und deren kleiner runder Zofe, und jener andern Hexe, der Herrin des Phoenix Forrest, brummte zustimmend, wenn auch nur widerwillig. „Wir werden sie noch früh genug erwischen. Außerdem haben wir ja noch den Tisch des Todes…“

Die bloße Erwähnung jedes Möbels ließ die lüsterne Truppe aufhorchen. Und so führten sie die Pfade des Waldes zu jener unscheinbaren Hütte. Unterwegs vertilgte die Waldhexe einen unglücklichen Frechdachs, der ihren Weg kreuzte und nicht schnell genug flüchten konnte, sehr zum Unmut des sichtlich hungrigen Hamsters, der doch lieber Vagabunden und Huendchen bevorzugte.

Dort angekommen versammelten sie sich um den großen, schiefen Tisch, auf dem nach wie vor Zauberei Figuren verschob, entstehen und verschwinden ließ. Besonders fielen drei kleine Holzmännlein auf, eines schwarz, eines rot, das dritte war strahlend weiß und hatte einen kleinen Fetzen Stoff um den geschnitzten Hals. Ihr Weg führte sie geradewegs…

„… zur Roten Zitadelle des Papstes“ beendete die Prinzessin sichtlich erschüttert den Gedanken aller. „Wenn sie erst mal dort drin sind, gibt es für uns keine Gelegenheit mehr, Deppish Wonda, sie…“

„Deppish Palaver!“ Unruhig begann die Hexe auf und ab zu schreiten. „Versteht ihr denn gar nichts?“ Die ratlosen Blicke sprachen Bände. „Dieser Tish hier verschafft uns jede Gelegenheit, die wir brauchen! Lasst uns erst mal abwarten, was sie vorhaben. Vielleicht lassen sie sich sogar für unsere Zwecke gebrauchen.“

„Ich will Huendchen“, murrte Jenny, „mir knurrt der Magen.“

Deppish beruhigte sie: „Wenn wir siegreich sind, bekommst du so viel Huendchen, wie du fressen kannst.“ Und an alle gewandt: „Ish habe einen Plan! Fasst euch an den Händen, “ und mit Blick zum Teufelshamster, „oder an den Pfoten. Der Zauber erfordert die Kraft aller.“

So traten alle in einem Kreis zusammen, und die Beschwörung begann sogleich. Durch das Gemurmel, die ansteigende Spannung in der Luft, entstand auf dem Tisch ein Schatten, der den feisten Drei folgte und sich über das Land ausbreitete.

 

Der Hexentanz der Deppish Wonda hatte begonnen, und die Schatten wuchsen und gewannen weiter an Größe.

 

Deppish Wonda verfiel in diabolisches Gelächter, und die Gruppe fiel gar schaurig mit ein, bis selbst die Erde unter ihren Füßen zu zittern begann…

… vor Angst.




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