Schlacht um Holgoria
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Wir sehen uns bei Teil 2 wieder: Blutbrueder !

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Kapitel 6: Sturm

 

„Guten Morgen!“

Etwas Feuchtes riss mich aus dem Schlaf.

„FFFFFFFFT, entschuldige, Yoshua.“

„Mensch, Sabber, was tust du denn!“
“Ich? Nichts. FFFFT, aber der Abt macht Frühstück.“

„Ich glaube, ich habe keinen Hunger. Was gibt es denn… Licht und Liebe? Davon wird niemand satt.“

„FFFFFFT, hahaha, nein. Ich glaube es gibt Brot mit Käse.“

„Beim Abt wohl eher Quatsch mit Sosse. Na gut.“

So nahmen wir unser Frühstück ein. Rasch verließen wir dann Kritikheim, die Burg des Bösen erschien bereits am Horizont. Entweder war es das Mahl Svens, oder das Unbehagen, was sich in unseren Mägen ausbreitete.

„Dort vorn ist es.“

„Sag bloß. FFFFFFT.“

„Mir ist bange!“

„Reiß dich zusammen Abt Abartig. Ist doch nur FFFFFT ne Burg. Ich zaubere uns da ganz fix hin und…“

„So leicht wird es nicht werden, mein Herr Gandalf. Lasst uns weiter ziehen.“

So zogen wir weiter. Doch dann hörten wir Trommeln. Diesmal konnte es nicht die Gruppe Rammelstein sein, die waren in die andere Richtung gezogen. Das waren die Reiter der Emolyten! Wir suchten uns rasch Deckung und sahen zu.

Vor uns entbrannte eine schreckliche Schlacht. Die Reiter trafen auf einen anderen berittenen Trupp, sie trugen die Standarte von Fürst Thador, welcher nur allzu oft abfällig über den König und den Papst gesprochen, seit man seine einst freie Grafschaft zum Besitz Kollomons erklärt hatte. Die Emolyten fällten einige Krieger und schnitten sich die Anzahl in die Arme. Die Truppe Thadors fiel dermaßen schnell unter den Klingen der Schlächter, dass manch ein Reiter sich im Eifer den ganzen Arm abgeschnitten, und vom Blutverlust geschwächt vom Pferd fiel. Der Rest der Einheit sammelte sich, heulte triumphierend, was jedoch bei den Emolyten immer eher an Trauer erinnerte, und ritten zurück gen Schloss. Thador hatte wohl versagt.

So kam mir der Einfall, die Rüstungen der Gefallenen Emolyten anzuziehen und die restlichen Pferde zu besteigen. So ritten wir, getarnt als Krieger des Königs, gen dessen Mauern.

„Das Blut stinkt als sei der Krieger vor einem Jahr und nicht vor einer Stunde gefallen“ jammerte Sven.“

„Na ja, Abt, ich könnte FFFFFFT es dir ja säubern, wenn du willst.“

„Nein. Lass. Ich werde baden, sollten wir diese Schlacht überdauern.“

„Still, ihr beiden!“

 

Denn in diesem Augenblick stob ein großer Schatten über uns hinweg, drehte und landete vor uns. Der Drache 29 war wieder da!

„HELL YEAH!“

„Ah. 29, wo seid Ihr so lange gewesen? Erzählt.“

„Ich bin nicht in Plauderstimmung, kleiner Fleischling“ grollte der geflügelte Riese mir entgegen, „was habt ihr wohl vor, sprecht.“

„Herr Drache, nun, beruhigt Euch. Ihr wisst selbst, dass diese Schrecken ein Ende finden müssen! Oder wollt Ihr ihn etwa verschlingen, wie ihr es mit dem Frank’ getan?“

29 schüttelte überraschend lachend den massigen geschuppten Kopf. „Nein, der ist mir zu fett geworden. Ich muss auf meine Linie achten, sonst fall ich irgendwann noch von den Flügeln. … Wisset, was ihr zu tun gedenkt. Denn in der Burg herrscht Argwohn. Vielleicht kommt ihr Recht, um den neuen König gleich mit zu stürzen, aber vielleicht landet ihr im Kerker. Wer weiß das schon.“ Er hustete eine gelbe Wolke, es stand fürchterlich nach Schwefel. „Entschuldigt.“

„Ihr wollt uns nicht helfen, Herr Drache“ wollte Sven wissen.

„Nein. Diesmal nicht, kleiner Abt. Reitet. Und wisset, was ihr da tut.“ Er hob sich mit mächtigen Schlägen seiner Schwingen und verschwand in den aufziehenden dunklen Wolkenbergen.

Wir schauten ihm nach.

„Wie sprach der FFFFT Heilkundige? Das kann ja Eiter werden!“ Wir zogen weiter.




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